Schwanenfüße

Wenn ein Schwanenpaar am Padersee den Damm füßlings überqueren möchte, kann man einen Blick auf die Füße erhaschen. Und siehe da – er trägt die üblichen schwarz-grauen und sie eher braune Füße. Dabei steht doch in allen ornithologischen Feldführern, dass Höckerschwäne keinen Geschlechtsdimorphismus aufweisen – der Kolbschwan (das männliche Tier) ist nur etwas kräftiger gebaut und sein Nasenhöcker ist größer als der des Stifts (das weibliche Tier).

Die Fußfarbe ist vielmehr eine Mutation. Verlässt man als Schwanenküken (Cygnet) mit hellen Füßen das Ei, dann sind auch Daunengefieder und Schnabel heller. Wird später das Federkleid in weiß getauscht, dann verrät nur noch die Farbe der Füße, dass es sich hier um einen Mutanten handelt.

Sollten die beiden vom Padersee zur Brut schreiten, dann können wir in circa eineinhalb Monaten vielleicht bei den Cygnets auch wieder einige Immutabilis-Mutanten beobachten.